Cross-Mentoring-Projekt
Cross-Mentoring-Projekt für Frauen in den Verwaltungen des Kreises Unna erfolgreich abgeschlossen- 15 Teilnehmerinnen auf dem Weg in Führungsverantwortung begleitet
Bönen. Nach einem Jahr intensiver Zusammenarbeit ist das Cross-Mentoring-Projekt für Frauen in sieben kreisangehörigen Verwaltungen erfolgreich zu Ende gegangen. Das Programm wurde von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der beteiligten Verwaltungen initiiert und organisiert und durch das Studieninstitut Ruhr in Dortmund durchgeführt.
Ziel war es, Frauen auf ihrem beruflichen Weg zu stärken und sie zu ermutigen, Führungsverantwortung in den Verwaltungen zu übernehmen.
Insgesamt nahmen 15 Mentees aus den Kommunalverwaltungen der Städte Bergkamen, Fröndenberg, Kamen, Lünen, Werne und Unna sowie der Gemeinde Bönen an dem Programm teil. Begleitet wurden sie von erfahrenen Führungskräften, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Mentorinnen und Mentoren weitergaben.
Die Gemeindeverwaltung war mit zwei Mentees und einem Mentor vertreten. Als Mentees nahmen Nicole Heimann aus dem Team Zahlungsabwicklung und Vollstreckung sowie Elisabeth Frieling vom Team Gemeindeentwicklung, Tiefbau und Umwelt teil. Als Mentor engagierte sich Jan Albrecht (Fachdienstleiter Ordnung, Soziales, Bürgerservice und Allgemeine Gefahrenabwehr).
Während des einjährigen Programms standen die persönliche und berufliche Weiterentwicklung, der verwaltungsübergreifende Austausch sowie die Erweiterung von Führungskompetenzen im Mittelpunkt. In Mentoring-Tandems, Workshops und Netzwerkveranstaltungen erhielten die Teilnehmerinnen wertvolle Impulse für ihre weitere berufliche Laufbahn.
Die Bilanz des Projekts fällt äußerst positiv aus: Bereits fünf der 15 Mentees haben im Verlauf des vergangenen Jahres eine Führungsrolle übernommen. Die übrigen Teilnehmerinnen können sich vorstellen, künftig ebenfalls eine entsprechende Position zu besetzen.
Die Gleichstellungsbeauftragte Kerstin Luttrop betont hierzu: „Das Cross-Mentoring wirkt zielführend und stärkt den Weg in Führung, sowohl durch gegenseitige Unterstützung und dem Austausch in den Tandems als auch durch die gemeinsame Netzwerkarbeit.“
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung konnten Mentees und Mentoren ihre Erfahrungen aus dem Projekt Revue passieren lassen.
Der Bürgermeister Nils Böckmann würdigte die Teilnahme der beiden Mentees aus seiner Verwaltung im Studieninstitut Dortmund und erklärt: „Mit dem Cross-Mentoring schaffen wir echte Entwicklungschancen. Gerade vor dem Hintergrund, dass meine Mitarbeiterin Elisabeth Frieling im September ihren nächsten Karriereschritt geht und den Fachbereich Planen, Bauen, Umwelt als Fachbereichsleiterin übernehmen wird, zeigt sich unmittelbar, wie wirksam das Programm für den konkreten Weg in Führungsverantwortung ist.“
Auch die Teilnehmerinnen selbst ziehen ein positives Fazit. „Die Teilnahme am Programm hat mich stärker gemacht und ist ein echtes Erfolgsrezept“, berichtet eine Mentee.
Für die Organisatorinnen ist das Projekt daher als echte Erfolgsgeschichte zu werten. Es habe nicht nur die individuelle Entwicklung der Teilnehmerinnen gefördert, sondern auch einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, Frauen für Führungsaufgaben in den kommunalen Verwaltungen zu gewinnen und zu stärken.



