Regulierung des ruhenden Verkehrs im Bereich Lenningser Straße, Witheborgstraße, Berliner Straße und Haarenweg

Der ruhende Verkehr ist in den letzten Jahren in Wohnsiedlungen deutlich angestiegen. Durch die steigende Anzahl an Fahrzeugen wird immer mehr öffentlicher Verkehrsraum, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden beparkt

Ein beidseitiges Beparken von Wohnstraßen aufgrund der Fahrbahnbreite oder aber auch ein Zustellen von Kreuzungsbereichen sind Ordnungswidrigkeiten und zugleich offensichtliche Behinderungen für den fließenden Straßenverkehr. Dies kann zur Folge haben, dass Rettungsfahrzeuge bei ihren Einsätzen nicht mehr zeitig ihren Einsatzort erreichen können. Des Weiteren kann es auch passieren, dass Rettungskräfte den Platz brauchen und Zuwegungen zu Ihrem Haus/ Ihrer Wohnung ggf. in Anspruch nehmen müssen. Hier kann es auf jede Minute ankommen. Sollte der Einsatz durch parkende Fahrzeuge behindert werden, handelt es sich um eine Straftat. In solchen Fällen besteht seitens der Verwaltung kein Handlungsspielraum und dies wird auch durch die Einsatzkräfte angezeigt.

Auch parkende Fahrzeuge am Tag können Einsatzkräfte, aber auch Entsorger behindern. Die Entsorger sind nicht verpflichtet, bei solchen Vergehen Ihre Mülltonnen nachzufahren, so dass dieses Vergehen auch zu Unmut bei Ihnen oder in der Nachbarschaft führen kann.

Infolge der gestiegenen Anzahl an Parkvergehen ist die Gemeindeverwaltung seitens der Politik damit beauftragt worden, den ruhenden Verkehr in der Wohnsiedlung zu regeln. Diesem Beschluss ist die Verwaltung nachkommen und die Lenningser Straße, Witheborgstraße, Berliner Straße und den Haarenweg als eine Halteverbotszone ausgewiesen, in der nur noch in markierten Flächen geparkt werden darf. In der Folge wird die Einhaltung der Parkregelung von dem Ordnungsdienst überwacht. 

Die Maßnahme ist seit geraumer Zeit erfolgt. Im Rahmen der Festsetzungen des Bebauungsplanes besteht die Möglichkeit, Stellplätze auf dem eigenen Grundstück herzurichten. Unter welchen Umständen Sie Stellplätze herrichten können, ist bei Frau Althoff (Tel: 02383 / 933-306) oder Herrn Westedt (Tel: 02383 / 933-311) zu erfragen.

Ergänzend weise ich darauf hin, dass kein Anspruch auf eine Stellfläche im öffentlichen Raum besteht.