Bundesweiter Pflanzenwettbewerb "Wir tun was für die Bienen"

Gestalten Sie öde Flächen insektenfreundlich und beginnen mit der Umgestaltung, sei es „vor der Firma, im Schul- oder Kitagarten, auf dem Balkon oder sogar auf der Terrasse. Für Bienen und andere Insekten ist jede Blüte wertvoll“. Teilnehmende erhalten die Chance einen ausgelobten Preis bis 400 Euro sowie Sachpreise zu gewinnen.

Der bundesweite Pflanzenwettbewerb „Wir tun was für Bienen“ startet in seine sechste Runde. Besonders prämiert werden sollen diesmal „insektenfreundliche Gärten und andere inspirierende Aktionen“. Man hofft, dass auch diesmal wie im letzten Jahr mehr als 2.400 engagierte Menschen an dem Wettbewerb teilnehmen. Ziel ist es, dass Gärten, Balkone, Firmengelände oder andere Flächen in „Bienenoasen“ umgewandelt werden können. Insgesamt entstanden bisher 41 Hektar Fläche an bienenfreundlichen Biotopen. Die Wettbewerbsplaner rufen ab sofort dazu auf, dass sich „Engagierte Insektenfreunde“ auf die Suche nach öden Flächen machen und mit der Umgestaltung beginnen, sei es „vor der Firma, im Schul- oder Kitagarten, auf dem Balkon oder sogar auf der Terrasse. Für Bienen und andere Insekten ist jede Blüte wertvoll“. Beim Wettbewerb sollen im Übrigen heimische Pflanzen eingesetzt und Strukturen wie Kräuterspiralen oder „wilde Ecken“ angelegt werden. Eine siebenköpfige Jury bewertet „wie sinnvoll, freudvoll und engagiert die Pflanzaktionen durchgeführt werden“.

Für einen ausgelobten Preis gibt es 400 Euro sowie Sachpreise. Die Kategorien lauten: Privatgärten, Balkone, Kleingärten, Firmen- und Vereinsgärten, Schulgärten, Kitagärten, kommunale Flächen, Parks und Baumscheiben, Pflege bestehender Naturgärten (Sonderkategorie: Musik für die Bienen). Ziel ist es ferner auch, durch diese Aktionen den „Funken auf Nachbarn, Familie oder durch Mithilfe der Internetseite des Wettbewerbs auf viele weitere Menschen überspringen zu lassen“.

Ab dem 01. April 2021 bis 31. Juli 2021 können die Aktionen online beschrieben und zusammen mit Vorher-Nachher-Bildern zum Bundesweiten Pflanzwettbewerb hochgeladen werden unter www.wir-tun-was-fuer-bienen.de

Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der über 550 heimischen Wildbienenarten in ihrem Bestand bedroht. Die Ursachen für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegen in der Zerstörung ihrer Nistplätze und in der Vernichtung oder Verminderung ihres Nahrungsangebots. Dem wirkt die Initiative „Deutschland summt!“ mit dem Pflanzwettbewerb entgegen. Sie wird von der „Stiftung für Mensch und Umwelt“ getragen. Die Stiftung für Mensch und Umwelt (SMU) wurde als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin im September 2010 gegründet. Sie realisiert unter anderem diesen Pflanzwettbewerb, der 2021 im sechsten Jahr stattfindet. Mit „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ lenkt die Stiftung seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten Bienensterben entgegenzutreten. Es entstand ein Netzwerk aus bislang 30 Gemeinden, Kommunen und Landkreisen.

Weitere Informationen unter www.wir-tun-was-fuer-bienen.de und www.deutschland-summt.de