221.000 Euro Förderung für die Sanierung der „Alten Mühle“

Die aus dem Jahre 1860 stammende Mühle ist neben dem Förderturm ein echtes Wahrzeichen der Gemeinde Bönen und zugleich eingetragenes Denkmal. Im September 2019 feiert die Mühle in ihrer Funktion als Kulturzentrum ihr 50 jähriges Bestehen.

Umso erfreuter zeigt sich Bürgermeister Stephan Rotering gemeinsam mit seinem Fachbereichsleiter Robert Eisler über die besonders gute Botschaft aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Die dringend notwendige Sanierung des historischen Gebäudes wird nunmehr aus dem Programm „Heimat-Zeugnis“ des Landes NRW gefördert und somit ermöglicht. In mehreren Anläufen bereits in den Jahren 2017 und 2018 hatte die Verwaltung versucht, Mittel aus der Denkmalförderung zu erhalten, konnte hier jedoch kein positives Ergebnis erzielen. Mitte 2018 erging dann der Förderaufruf des Landesministeriums, in dem das Thema Heimat in den Vordergrund gestellt wurde. In der zweiten Jahreshälfte 2018 wurde dann erneut ein Antrag formuliert und dem Ministerium zur Prüfung vorgelegt. Am Freitag, 28.06.2019 überreichte die zuständige Ministerin Ina Scharrenbach persönlich den Förderbescheid an den Bürgermeister der Gemeinde Bönen, Stephan Rotering.

„Das lange Warten hat sich gelohnt. Ich freue mich wahnsinnig über die finanzielle Unterstützung aus Düsseldorf. Mein großer Dank geht an unsere Ministerin Ina Scharrenbach, die sich für uns in Bönen in besonderem Maße einsetzt. Jetzt kann unsere Mühle bald wieder in neuem Glanz erstrahlen!“, so Bürgermeister Stephan Rotering „Mit der Alten Mühle fühlen sich viele Bönener verbunden. Sie ist ein klassisches Beispiel für ein Heimatzeugnis“, begründete die Ministerin die Auswahl des Projektes.

Die Sanierungskosten wurden unter Einbeziehung eines externen Architekten und eines Fachbetriebes für Mühlenbau auf rd. 276.000 Euro beziffert. Hierfür kann gemäß Förderrichtlinien eine Förderung in Höhe von 80% erfolgen, sodass der Förderbescheid ein Volumen von insgesamt rd. 221.000 Euro ausweist. Die Maßnahmen umfassen u.a. die Sanierung des Mühlendaches, die Sanierung des Außen- und Innenputzes, die Flachdachsanierung des Anbaus, die Schaffung der Barrierefreiheit und den Umbau für das Archiv.

Die Verwaltung geht davon aus, dass der Baubeginn jetzt im September 2019 starten kann. Die Sanierung erfolgt dann von oben nach unten, also beginnend mit dem Mühlendach bis zum Umbau der Räume für das gemeindliche Archiv und der Sanierung der Wasserschäden der letzten Jahre.